Karlstadt macht die Altstadt klimafit - Stadtbegrünung wird beim Oktobermarkt übergeben
Neue Stadtgrün-Elemente am Kirchplatz und Marktplatz schaffen Schatten, verbessern die Aufenthaltsqualität und machen Klimaanpassung erlebbar.
Wo? Kirchplatz in Karlstadt
Wann? 18. Oktober 2026, 13.00 Uhr
Im Rahmen des diesjährigen Oktobermarktes wird die neue Stadtbegrünung am Kirchplatz öffentlich vorgestellt und an die Bevölkerung übergeben.
Die Stadt Karlstadt setzt damit einen sichtbaren Baustein ihres Klimaschutzkonzeptes um. Drei mobile Stadtgrün-Lösungen - Pflanzgefäße mit Rankgerüsten, Scharlachwein, Sitzbänken und integrierten Wasserreservoirs - sollen am Kirchplatz künftig Schatten spenden und zum Verweilen einladen.
Zusätzlich werden drei mobile Stadtgrün-Lösungen (Eigenbau des Bauhofs der Stadt Karlstadt) am Marktplatz aufgestellt, die mit Blauregen bepflanzt Schatten spenden werden.
Gerade in der dicht bebauten Altstadt sind mobile Stadtgrün-Elemente eine sinnvolle Lösung, wenn eine Baumpflanzung im offenen Boden aufgrund der versiegelten Flächen nicht möglich ist. Rettungswege, Leitungen und die besonderen Bedingungen des Altstadtuntergrunds mussten bei allen Planungen berücksichtigt werden. Gemeinsam mit der Stadtmarketing Karlstadt GmbH wurden verträgliche Lösungen gefunden, um einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten.
Austausch am Infostand von 12.00 bis 16.00 Uhr
An einem Infostand können sich Besucherinnen und Besucher über die Begrünung sowie über Klimaschutz und Klimaanpassung informieren. Für Fragen und Gespräche stehen von 12 bis 16 Uhr zur Verfügung:
- Peter Walker, Klimaschutzmanager der Stadt Karlstadt
- Dr. Anissa Dudde, Schwammmanagerin der Schwammregion MainWerntal
- Klaus Lankes, Stadtgärtner
Die offizielle Eröffnung erfolgt durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Karlstadt. Für das leibliche Wohl sorgt das "Zeltlagerteam-St. Andreas".
Mit der Veranstaltung möchte die Stadt Karlstadt einen möglichen Baustein zeigen, wie Klimaanpassung im Alltag und im öffentlichen Raum sichtbar werden kann. Gleichzeitig erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über geplante und bereits umgesetzte Maßnahmen zu informieren und eigene Fragen sowie Anregungen einzubringen.